Über mich

Mediator mit Schwerpunkt Teammediation und Dynamic Facilitation.

Mediation Cottbus und Umgebung

Ausbildung, Qualifikation und Engagement

Ausbildung

  • Master of Mediation (MM) | FernUniversität in Hagen
  • Zertifizierter Mediator
  • Dynamic Facilitation | INWIA
  • Coaching | LMU München
  • XPERT Culture Communication Skills Professional
  • Dipl.-Pflegewirt (FH) | Fachhochschule Neubrandenburg
  • EFQM-Assessor ® 


  • regelmäßige Fortbildungen in den Bereichen Mediation und Kommunikation
  • regelmäßige Supervisionen

Mitgliedschaft und Engagement

  • Bundesverband Mediation e. V.


  • Mitarbeit bei der Stelle für Gemeinwesenmediation der Stadt München (SteG) - bis 2025

Wie ich zur Mediation kam

Lange bevor ich mich mit Mediation beschäftigte, baten mich eine Kollegin und ein Kollege, an einem Gespräch der beiden teilzunehmen. Die beiden hatten sich im Rahmen einer Projektarbeit zerstritten und hofften, dass ich den Streit beenden könnte.

Um ehrlich zu sein, wusste nicht wirklich, was ich tun sollte. Also tat ich so gut wie nichts: hörte zu, fragte nach, wenn ich etwas nicht verstand. Trotzdem – oder genau deswegen – veränderte sich die Stimmung von Minute zu Minute. Aus dem Streit wurde ein sachliches Gespräch. Am Ende bedankten sich beide bei mir. Ich dachte nur: Wofür eigentlich?

Heute, nach einer Mediationsausbildung und Jahren Praxis, weiß ich, was in diesem Gespräch passiert ist. Ich halte mich immer noch gerne zurück, aber ich weiß jetzt, wann ich eingreifen muss und was dann zu tun ist. Was damals wie Zufall wirkte, ist heute mein Handwerk. Und der Moment, in dem aus einem Streit wieder ein echtes Gespräch wird, fasziniert mich bis heute.

Wie ich arbeite

Konflikte entstehen selten, weil Menschen Spaß daran haben oder sie es darauf anlegen. Sie entstehen, weil Bedürfnisse, Erwartungen und Wahrnehmungen auseinanderlaufen und weil jeder so sehr davon überzeugt ist, im Recht zu sein, dass niemand mehr wirklich zuhört.

Meine Aufgabe ist nicht, Lösungen vorzugeben. Meine Aufgabe ist, den Rahmen zu schaffen, in dem die Beteiligten ihre Situation verstehen und selbst zu tragfähigen Lösungen kommen.

Dabei verstehe ich Teams und Organisationen als lebendige Systeme: Was zwischen Menschen passiert, lässt sich nicht isoliert betrachten – Rollen, Strukturen und Dynamiken spielen immer eine Rolle. Diesen systemischen Blick bringe ich in jeden Prozess mit.

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